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HERZINSUFFIZINZ
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Herzinsuffizienz Behandlung Obgleich die Herzinsuffizienz (Herzmuskelschwäche) eine ähnlich hohe Sterblichkeit aufweist wie einige Krebsarten, wird die medizinische und ökonomische Bedeutung dieses weit verbreiteten Leidens noch immer von vielen Gesundheitspolitikern, Ärzten und sogar den betroffenen Patienten unterschätzt. Dies führt unter anderem dazu, dass die heute endlich verfügbare optimale medikamentöse Behandlung bestehend aus einer Kombination von Diuretika, Digitalis, ACE-Hemmern und einem Betablocker wie Carvedilol nur wenigen Patienten ermöglicht wird. Damit werden viele Heilungschancen ohne vernünftigen medizinischen Grund vertan. Um eine wissenschaftlich gut begründete, optimale Arzneimitteltherapie zu fördern, publizieren wir in Zukunft an dieser Stelle die Ergebnisse der wichtigsten deutschen und internationalen Studien zur Therapie der Herzinsuffizienz.
Dr.
med. Jochen Kubitschek
Blutdrucksenkung, Hypertonie, Bluthochdruck, Th
Therapie (Wikipedia) Wann immer möglich, sollte zunächst die Ursache der Herzinsuffizienz beseitigt werden: Erhöhter Blutdruck sollte gesenkt werden, bei einem relevanten Herzklappenfehler muss der operative Klappenersatz erwogen werden, Patienten mit einer koronaren Herzkrankheit profitieren oft von einer Ballondilatation oder Bypassoperation. Die nicht-medikamentöse Therapie besteht im NYHA-Stadium IV aus einer weitgehenden körperlichen Schonung, während bei stabilen Patienten in allen übrigen Stadien ein dosiertes körperliches Ausdauertraining nützlich ist. Erhöhtes Körpergewicht sollte reduziert werden, ebenso die tägliche Zufuhr von Kochsalz.Bei der medikamentösen Therapie der Herzinsuffizienz wird zwischen Medikamenten mit einer gesicherten prognostischen Indikation und solchen mit einer symptomatischen Indikation unterschieden. Gesicherte prognostische Indikation heißt, dass die dauerhafte Gabe des Medikaments in mehreren Untersuchungen einen eindeutig lebensverlängernden Effekt bewiesen hat. Dazu gehören bei der chronischen Herzinsuffizienz ACE-Hemmer in allen Stadien, AT1-Antagonisten: Blocker des Angiotensin-II-Rezeptors (Subtyp 1); bei Unverträglichkeit von ACE-Hemmern, die Betablocker Bisoprolol, Carvedilol, Metoprolol und Nebivolol generell ab NYHA II, Aldosteronantagonisten ab NYHA-Stadium III. Noch unzureichend ist die Studienlage für Kalzium-Sensitizer (z. B. Levosimendan). Renin-Antagonisten (z. B. Aliskiren). Symptomatische Indikation bedeutet, dass diese Medikamente nur eingesetzt werden müssen, wenn bestimmte Symptome vorliegen und diese durch das Medikament gebessert werden. Dazu zählen Diuretika bei Anzeichen für eine Überwässerung des Körpers, Digitalisglykoside bei Patienten mit Vorhofflimmern, einer deutlichen Leistungsschwäche oder häufigen Krankenhauseinweisungen wegen der Herzinsuffizienz und Antiarrhythmika bei symptomatischen Herzrhythmusstörungen.Viele Patienten profitieren bei schwerer Herzinsuffizienz und intraventrikulären Leitungsstörungen (EKG-Diagnostik) von einer Resynchronisation der Kammern mittels biventrikulärer Schrittmacherstimulation. Leidet der Patient an einer akuten (dekompensierten) Herzinsuffizienz, z. B. nach einem Herzinfarkt, ist die Gabe von negativ inotrop wirksamen Medikamenten nur selten angezeigt, das betrifft insbesondere Betablocker. Nach langwierigen Diskussionen gilt deren lebensverlängernder Effekt bei der Behandlung der chronischen kompensierten Herzinsuffizienz aber als gesichert.
Herzinsuffizienz, Betablocker, Beta-Blocker, Biologischer Bypass
als Methode der Integrativen
Medizin: die sog. "Herzhose"
ist ein guter Grund für Herz-
und Gefäßkranke neue Hoffnungen zu haben.
Ein
innovatives
Heilverfahren Enhanced
External Counterpulsation (EECP) unter Einsatz der Herzhose lässt ohne riskante Operation
biologische Bypässe wachsen.
Erkrankungen
der Blutgefäße wie
Arterienverkalkungen
gehören zu den häufigsten Zivilisationsleiden. Die
Folgen der
Einengung der Blutgefäße sind
Herzinfarkte, Schlaganfälle oder
Beinamputationen.
Ab sofort
wird das
Copyright MSD
Cholesterin-Panik: mäßiger Eierkonsum erhöht das Herzinfarkt- und Schlaganfall-Risiko offenbar nicht. Bei besonders gesundheitsbewussten Menschen gelten Eier schon seit langer Zeit als gefährliche "Cholesterin-Schleuder" und werden daher von diesen völlig aus der Diät verbannt. Dabei scheint es sich aber um eine übertriebene Schutz-Maßnahme zu handeln, die möglicherweise nur bei Zuckerkranken Sinn macht. mehr
Herzkrank durch Vitamin D-Mangel? Wissenschaftler
der Universität Bonn haben in Kooperation mit dem Herzzentrum
Bad Oeynhausen nach den Ursachen der Herzinsuffizienz gefahndet.
Sie fanden "deutliche Hinweise", dass eine Unterversorgung
mit Vitamin D zur Entstehung der Krankheit beiträgt.
Derzeit leiden in Europa mehr als 3 Mio. Menschen an einer chronischen Herzinsuffizienz. Die Kosten der Therapie belaufen sich in Deutschland im Jahr auf etwa auf 5 Mrd. EURO. Leider hilft die medikamentöse Therapie nicht immer ausreichend. Die Patienten werden daher für eine Herztransplantation vorgesehen.
Die CRT kann das allgemeine Wohlbefinden und die Lebensqualität der Patienten erheblich verbessern. Kürzlich durchgeführte wissenschaftliche Untersuchungen der CRT mit der InSync®-Technologie von Medtronic haben gezeigt, dass Krankenhausaufenthalte um mehr als 70 Prozent gesenkt werden können.
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